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Lagern

Gesammeltes Saatgut lagern

Die zwei Dinge, die die Lebensdauer von Saatgut verkürzen, sind Feuchtigkeit und Wärme, und Feuchtigkeit wiegt am schwersten. Kühle, trockene, luftdichte Lagerung hält Saatgut weit länger keimfähig als ein warmer oder feuchter Schrank.

Wann

Sobald die Samen voll ausgereift und gründlich trocken sind, vom Spätsommer bis in den Herbst. Einlagern, sobald sie richtig durchgetrocknet sind.

Wie

1) Die Samen zuerst gut trocknen, angestrebt sind etwa 5 Prozent Feuchte; an einem warmen, luftigen Ort lufttrocknen oder mit Silicagel oder trockenem Reis in Lebensmittelqualität beschleunigen, und nie über 35 °C erhitzen. 2) Spreu und Reste entfernen. 3) Die ganz trockenen Samen in beschriftete Papiertüten füllen. 4) Die Tüten in ein luftdichtes Glas, etwa ein Einmachglas mit Bügelverschluss, mit etwas Silicagel oder trockenem Reis legen. 5) Das Glas kühl, trocken und dunkel aufbewahren; für eine Lagerung über ein Jahr hinaus das verschlossene Glas in den Kühl- oder Gefrierschrank stellen. 6) Jede Tüte mit Sorte und Jahr beschriften.

Hinweise

Die Keimfähigkeit hängt von der Kultur ab: Bohnen und Erbsen halten etwa vier bis fünf Jahre, Tomaten etwa sieben, Salat bis zu sieben und Kürbisgewächse fünf bis zehn. Ein gekühltes Glas vor dem Öffnen auf Zimmertemperatur kommen lassen, damit sich kein Kondenswasser auf dem Saatgut bildet.