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Lagern

Zwiebeln und Knoblauch: nachreifen und trocknen

Das Nachtrocknen trocknet die Außenhäute und verschließt den Hals, und genau das lässt die Zwiebeln monatelang halten. Ein weicher oder dicker Hals hält Feuchtigkeit fest und ist die erste Stelle, an der Fäulnis beginnt.

Wann

Zwiebeln und Schalotten, wenn das Laub von selbst umgekippt und vergilbt ist, meist Mittel- bis Spätsommer. Knoblauch, wenn die unteren vier bis sechs Blätter gelb oder braun geworden sind, meist Juni bis Juli. Bei trockenem Wetter ernten.

Wie

1) Die Zwiebeln mit einer Grabegabel anheben und mit dem Laub ganz herausnehmen. 2) In einer Lage an einem warmen, trockenen, luftigen Platz wie einem sonnigen Gewächshaus, Vorbau oder offenen Schuppen auslegen, nicht auf nackter Erde. 3) Zwei bis vier Wochen liegen lassen, bis die Außenhäute papierig und die Hälse trocken und fest sind; bei drohendem Regen unter Dach bringen. 4) Lose Erde abreiben und die Wurzeln kürzen. 5) Das trockene Laub zu Zöpfen flechten oder auf einen kurzen Hals kürzen und locker in Netze oder offene Steigen packen. 6) Kühl, trocken und luftig bei etwa 2 bis 10 °C lagern.

Hinweise

Keine Zwiebeln einlagern, die weich sind, einen dicken Hals haben oder geschossen sind (einen Blütenstiel gebildet haben); diese beiseitelegen und zuerst verbrauchen. Das Lager frostfrei halten.