Pflegen
Stützen und Netze für Kletterpflanzen, Erbsen und Bohnen
Die Enden hoher Stäbe sitzen beim Vorbeugen zum Anbinden oder Pflücken auf Augenhöhe; daher Stabkappen aufsetzen. Lose Netze können Igel und Vögel verfangen; sie straff halten oder entfernen, wenn sie nicht gebraucht werden.
- Wo du Hilfe bekommst
- Bei einer Vergiftung die Giftinformationszentrale (Giftnotruf) des jeweiligen Bundeslandes; sonst die Hausarztpraxis oder der ärztliche Bereitschaftsdienst (116 117); im Notfall der Notruf 112.
Erbsen, Bohnen und Kletterpflanzen tragen vom Boden weg weit besser, mit mehr Licht und Luft, weniger Krankheiten, leichterer Ernte und weniger Schneckenschäden. Früh und stabil aufgestellte Stützen verhindern, dass der Wind die Pflanzen lockert und sie im Sommer unter der Last der Hülsen zusammenbrechen.
Wann
Stützen bei oder kurz vor der Aussaat oder dem Auspflanzen aufstellen: ab April für Erbsen, ab Ende Mai bis Juni für Feuer- und Stangenbohnen, sobald keine Frostgefahr mehr besteht. Netze und Spaliere für Duftwicken und andere Kletterpflanzen beim Pflanzen anbringen.
Wie
1. Für Bohnen eine Doppelreihe hoher Stangen (etwa 2,4 m) bauen, an eine waagerechte Firststange gebunden, oder ein Zelt aus fünf oder sechs oben zusammengebundenen Stangen. 2. Für Erbsen Haselreisig stecken oder ein Erbsennetz zwischen Pfosten spannen. 3. Für Zierkletterpflanzen Spalier, Drähte oder Maschennetz an Zaun oder Rahmen befestigen. 4. Stangen mit etwa 20 bis 30 cm Abstand setzen und tief eindrücken. 5. Junge Triebe an die Stütze führen und locker mit weichem Bindegarn anbinden, bis die Ranken Halt finden.
Hinweise
Stangenbohnen winden sich gegen den Uhrzeigersinn, also gleich richtig herum an den Stab ansetzen. Netze straff spannen oder bei Nichtgebrauch abnehmen, damit sich keine Vögel und Igel darin verfangen. Hasel und Bambus halten trocken gelagert mehrere Jahre.